Tuberkulose in Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin – Diagnostik und Umgang:
Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2016; 51: 160-167
DOI: 10.1055/s-0042-101450
Tuberkulose ist in Deutschland eine seltene Erkrankung. Dies liegt an der konsequenten Behandlung und Umgebungsuntersuchung unter Aufsichtdes öffentlichen Gesundheitsdienstes, aber auch an der guten Ernährungs- und Immunitätslage der Allgemeinbevölkerung. Bedingt durch Migrationsbewegungen kann ein häufigeres Auftreten von bisher nicht diagnostizierten Tuberkulose-erkrankungen erwartet werden. Der Infektionsweg ist aerogen: Gerade durch die häufige Manipulation am Atemweg gehört die Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin zu den Berufsgruppen mit erhöhter Übertragungswahrscheinlichkeit. Zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen bei Patienten und Mitarbeitern existieren mehrere ausführliche Leitlinien der entsprechenden bundesweiten und internationalen Organisationen.Neben einer Übersicht zu Infektionsweg, Übertragungswahrscheinlichkeit sowie Diagnostik zum Infektions- und Erregernachweis stellt dieser Artikel die geltenden Infektionsschutz-Richtlinien vor und zeigt auf, wie übertragungsrelevante Situationen in der Praxis technisch minimiert werden können. Dabei ist die Praktikabilität von Selbstschutz durch Information und Awareness ein entscheidender Punkt.
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